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Über das Hören...

 

active out

 

Vinyl versus CD

 

Vortrag über "active out"


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Vinyl versus CD

Als glühende Verfechter der Analogtechnik im allgemeinen und von Plattenspielern im speziellen, traf uns die Erkenntnis wie ein Hammerschlag...

Unser Irrtum
Bislang war für uns die Wiedergabe von Musik von der Schallplatte viel "schöner" als von der CD. Besonders Stimmen und Klavier neigten zur Schärfe wenn von der CD wieder-gegeben. Mehr als 5 Jahre pro-klamierten wir immer wieder den Haupt-vorteil der LP, nämlich die größere Bandbreite.

Die Kritik, daß ja das menschliche Gehör nur bis14 maximal 16 kHz zu hören vermag, wiesen wir zurück und blieben fest bei unserer Meinung.

Die Erkenntnis
Erst im Zuge der ersten Erfahrungen mit "active out" mußten wir dann doch den Irrtum und die Fehlmeinung ein-sehen. Was war passiert?

Plötzlich glänzten gerade die bislang problematischen Elemente der CD-Wie-dergabe gegenüber der LP. Aufnahmen, die immer wieder als Referenzleistung des Plattenspielers gegenüber dem CD-Player verwendet wurden, verloren plötzlich völlig.

Stimmen und Klavier, abgespielt von der CD, wurden prickelnd real.

Die Begründung
Die Leistungsverluste an den Frequenz-weichen bedeuten Dynamikverluste bei der Wiedergabe. (Dynamik = Unter-schied zwischen der lautesten und der leisesten Stelle).

 

Dynamikverluste sind gleichzusetzen mit dynamischen Verzerrungen. Stimmen und besonders Klavier sind sehr dynamikreich und unser Gehör ist besonders auf das Hören von Stimmen trainiert. Daher stören uns Fehler bei Stimmwiedergabe ganz besonders.

Die Schallplatte hat einen gesamten Dynamikumfang von ca. 50dB, wovon nie mehr als ca. 30dB genutzt werden. Die CD hingegen kann bis zu 96dB Dynamik, wovon durchschnittlich 40dB benutzt werden.

Mehr genutzte Dynamik bei der CD bedeutet auch mehr dynamische Ver-zerrungen am Schallwandler. Und damit war die CD der Sündenbock für die dynamischen Fehler der Schallwandler.

Die Platte, die deutlich weniger Dyn-amik aufweist, gibt sich "sanft", "glatt" und angenehm.

Der eigentliche Qualitätszuwachs hat also eigentlich nur Fehler aufgezeigt.

Weitere Erkenntnisse
Bei weiteren Versuchen haben wir festgestellt, daß das Gehör den Unterschied der Abtastrate zwischen 44.1 kHz und 48 kHz noch wahrnimmt, nicht aber den nächsten Schritt von 48 kHz auf 96 kHz.

Bei allen diesen Betrachtungen setzen wir allerdings einen hervorragenden CD-Transport und als Wandler die Wandlerfunktion des "digital pre" vor-aus.

 

 

 

 

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